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Rambo runs the Donau: 6550km - es ist vollbracht

ch kann es selbst noch kaum glauben: „Rambo Runs the Donau“ ist nicht als DNF geendet – ich hab’s durchgezogen. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich zwar umdisponiert und statt zu laufen das Projekt mit dem Bike umgesetzt, aber genau diese Entscheidung hat mir ermöglicht, das Abenteuer zu Ende zu bringen.

Ein riesiges Danke geht an den Trek Store Bruck für die Unterstützung – dadurch konnte ich mir ein richtig starkes Bike leisten, ohne dass es mich komplett zerlegt.

In 29 Tagen bin ich die restlichen 5.010 km bis ans Schwarze Meer gefahren und anschließend über die Umfahrung wieder zurück bis nach Trofaiach. 12 Länder, täglich 150–250 km (Schnitt ca. 175 km) – und das ohne spezielle Vorbereitung und ohne wirklich zu wissen, was da auf mich zukommt. Am Anfang waren Knieschmerzen und ordentlich Po-Schmerzen mein täglicher Begleiter. Die Knie wurden erst besser, nachdem ich die Sitzposition insgesamt dreimal angepasst hatte. Beim Po wurde es auch deutlich besser – ganz weg war’s bis zum Schluss aber nicht. Was mich jedoch am meisten genervt hat: Durchblutungsstörungen in den Füßen. Spätestens nach rund zwei Stunden musste ich stehen bleiben und „auslaufen“. Falls jemand eine Idee hat, woran das liegen könnte oder was dagegen hilft – bitte her damit.

Und dann dieses Gefühl von „Zeit fliegt“: Vor einer Woche noch Albanien, an dem Tag auch noch die Geldbörse verloren, danach die Fähre nach Italien – und jetzt liege ich daheim im Bett neben meiner Süßen, während sie gerade ihre Bergstrecke für morgen zeichnet, und ich tippe euch dieses Fazit.

Dieses Projekt war brutal herausfordernd – und gleichzeitig einfach nur mega. Ich hatte heuer Schlafplätze, die waren so abenteuerlich, dass man’s fast nicht glauben würde. Freunde: bleibt dran – es geht weiter. Bei mir wird’s auch in Zukunft definitiv nicht langweilig.